Assetto Corsa Competizione gilt als eine der grafisch schönsten Simulationen, ist aber auch als „Hardware-Fresser“ bekannt. Die Unreal Engine 4 verlangt deinem PC einiges ab, besonders wenn du bei Nacht oder Regen fährst.
Im ACC Performance Guide erfährst du, was dein Rechner leisten muss und mit welchen drei Einstellungen du sofort mehr Bilder pro Sekunde (FPS) herausholst.
Die Systemanforderungen (2025 Check)
Auch wenn das Spiel schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, gelten für ein flüssiges Erlebnis (60 FPS+) folgende Empfehlungen:
- Prozessor (CPU): Intel Core i5-8600K oder AMD Ryzen 5 2600X (Besser: Ryzen 5 5600X)
- Grafikkarte (GPU): Nvidia GeForce GTX 1070 / RTX 3060 oder AMD RX 580 (Für 1440p/4K wird eine RTX 3070/4070 empfohlen)
- Arbeitsspeicher: 16 GB RAM sind Pflicht.
- Speicherplatz: SSD ist zwingend notwendig, um Ruckler beim Nachladen und lange Ladezeiten zu vermeiden.
3 Tipps für mehr FPS ohne Matsch-Grafik
Wenn es bei dir ruckelt, drehe zuerst an diesen Reglern im Video-Menü:
- Spiegel-Distanz & Qualität: Die Rückspiegel kosten extrem viel Leistung. Stelle die „Spiegel-Qualität“ auf Mittel und die „Spiegel-Distanz“ auf ca. 60-80 Meter. Das reicht völlig aus, um Gegner zu sehen, entlastet die CPU aber massiv.
- Sichtbare Gegner: Musst du wirklich alle 30 Autos rendern? Stelle „Sichtbare Gegner“ auf 12 bis 15. Das verhindert FPS-Einbrüche am Start, wenn das Feld dicht beisammen ist.
- DLSS / FSR nutzen: Aktiviere im Grafik-Menü unbedingt DLSS (für Nvidia) oder FSR (für AMD). Stelle es auf „Quality“. Das Bild wird intern kleiner berechnet und hochskaliert – das bringt oft 20-30% mehr Leistung bei fast gleicher Optik.
Fazit: ACC muss nicht ruckeln. Mit den richtigen Kompromissen bei Schatten und Spiegeln läuft es auch auf Mittelklasse-PCs butterweich.